Bert Praxenthaler:
Arbeiten im Bereich der Denkmalpflege und der Restaurierung
Bildhauer und Kunsthistoriker | info@praxenthaler.de | Tel:: +49 8191 98 91 58 | D-86929 Penzing, Epfenhausen, Bahnhofstr. 12   (ViSdP)       english language button    english language
Internationale Denkmalpflege
Projekte für
ICOMOS / UNESCO
in Bamiyan, Afghanistan

2004 bis 2010

Bergung, Dokumentierung und Notsicherung von Fragmenten der Buddhas von Bamiyan, die 2001 von den Taliban zerstört wurden. Seit 2007 Restau-rierung und Stabilisierung der Fragmente der Buddhas. In Zusammmenarbeit mit der TU München, Lehrstuhl Konservierungswissenschaft.

Publikationen:
Bericht 2004
(pdf, 570 KB)
The Giant Buddhas (ICOMOS-Publikation 2009, pdf 16 MB)
H@R2008-10, Afghanistan (ICOMOS-Publikation 2011, pdf, 860 KB, ges.Publik. hier >)

afghanische Arbeiter in der Nische des Gr. Buddha
2004- 2007: Afghanische Mitarbeiter bergen mit Schaufeln und Schubkarre
die etwa 1600 cbm Geröll des Westlichen Buddha (56 m).

Smithsonian magazine:
Searching for Buddha in Afghanistan,
von Josh Hammer, 2010

>>> Videoaufnahme Buddhas von Bamiyan, von 1973

Bamiyan, Östlicher Buddha, 2010: Kerbohrungen für die Sicherung der Nischenrückwand
2010, Östlichen Buddha: Kernbohrung oben an der Ostseite der Nische. Insgesamt wurden außer vielen kleineren Nadelungen 50 Stck (200 lfm) größere Edelstahlanker zur Stabilisierung der äußerst labilen Nischenrückwand gesetzt.

>>> npr-report,
(J. Kakissis) 27 07 11
ICOMOS International
ICOMOS, Deutsches Nationalkomitee
UNESCO
Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege
Deutscher Restauratorenverband
Bert Praxenthaler:
Skulptur und Grafik - aktuelle Arbeiten
 
 
 
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Bayern

Restaurierung und Rekonstruktion von Skulptur


Seit 1986 bin ich im Bereich der Denkmalpflege und Restaurierung mit Spezialisierung für Skulptur als Bildhauer selbständig tätig. Projekte (Auswahl): Frauenkirche München (Leinbergerskulpturen),
Buxheim, Haimpertshofen (Renaissanceretabel), Kaufbeuren (St. Blasius), Michelfeld (Asamkirche), Altomünster (Emporenbrüstungen), Rottenbuch (Klosterkirche) uvm
notsicherung von putzfragmenten
2004: Notsicherung
von Lehmputzfragmenten im alpintechnischen Stil. Ein Gerüst war erst ab Mitte 2007 verfügbar.
Felsfragment GBF 08.
Felsfragment Nr. 48 mit Spuren bildhauerischer Arbeit. In den Löchern steckten Holzdübel, die die aufmodellierten Falten armierten. Westl. Buddha
Afghanische Mitarbeiter bei der Mittagspause
Unser afghanisches Team bei der Mittagspause in einer der Tempelhöhlen am Östlichen Buddha, 2009

Fragment der Lehmfassung vom Gr. Buddha
Fragment der Lehmfassung vom Gr. Buddha (ein Teil einer Gewandfalte, mit Armierung)

Chorgestühl in Buxheim, von Ignaz Waibl1990-94: Barockes Chorgestühl (1694) in Buxheim (Unterallgäu), Wiederaufbau u. Rekonstruktion
siehe art-magazin 11/1994
Schwerlastkran vor der Nische des Gr. Buddha
2004: Bergung von Felsfragmenten aus der Nische des Großen Buddha (56 m)
Hallen zur Lagerung der Felsfragmente
Lagerhallen mit Felsfragmenten am Gr. Buddha
Sicherung von Lehmputzfragmenten am Östlichen Buddha, 2008
2008- 2009, Östlicher Buddha:
Sicherung von in situ Lehmputzfragmenten

Armierungshözer vom Gr. Buddha
Armierungshölzer vom Großen Buddha, 6./7. Jh. n. Chr.
Diese Holzdübel armierten die aufmodellierten Falten.

Karyatide in Buxheim
Buxheim: Rekonstruktion einer Karyatide
In der Nische des Kleinen Buddha: Sicherung von vorhandenen Fragmenten.
2004: In der Nische des Kl. Buddha: Einige Bereiche des Buddha hatten die Sprengung überstanden und mussten sofort gesichert werden, da sie herunterzufallen drohten.
Bergung von Felsfragmenten am Kl. Buddha mit Schwerlastkran
2005: Bergung von Fels-fragmenten am Östlichen (Kleinen) Buddha (38 m)
2004 wurde in Bamiyan begonnen, Hallen zu bauen für die Lagerung der Fragmente der Buddhas, die Bergung der Felsbrocken vorangebracht und die Ausbildung einheimischer Mitarbeiter unternommen. 2006 konnte die Bergung der Fragmente am Kl. Buddha abgeschlossen werden.

Anhand der organischen Materialien in den Fundstücken wie Stroh, Pflanzenfasern und Holz konnten die Buddhas mit C14-Methode datiert werden. (Leibniz Labor der Uni Kiel)
Die beiden Riesenfiguren sind Ende des 6. Jh. aus der Felswand gemeisselt worden.
Das Team aus eutschland mit Governeurin Dr. Sarabi am Östlichen Buddha, 2008
B. Praxenthaler (li) am Östlichen Buddha mit Besuch aus München von der TUM, Prof. Emmerling), Gov. Dr. Sarabi, Prof. Fecker aus Karlsruhe, Dipl. Ing. S. Seradj und M. Mirzai. (Okt. 2008)

Renaissancealtar in Haimpertshofen: Entwurf, Rekonstruktion und Restaurierung von Ornamenten (1999-2001)
Bert Praxenthaler, Bildhauer und Kunsthistoriker (M.A.)
info@praxenthaler.de | Tel/Fax: +49 8191 98 91 58 | D-86929 Penzing, Epfenhausen, Bahnhofstr. 12