Internationale
Denkmalpflege
Projekte für
ICOMOS / UNESCO
in Bamiyan, Afghanistan
2004 bis 2010
Bergung, Dokumentierung und Notsicherung
von Fragmenten der Buddhas von Bamiyan, die 2001 von den Taliban
zerstört wurden. Seit 2007 Restau-rierung und Stabilisierung der Fragmente der Buddhas. In Zusammmenarbeit mit der TU München, Lehrstuhl Konservierungswissenschaft.
Publikationen:
Bericht 2004 (pdf, 570 KB)
The Giant Buddhas (ICOMOS-Publikation 2009, pdf 16 MB)
H@R2008-10, Afghanistan (ICOMOS-Publikation 2011, pdf, 860 KB, ges.Publik. hier >) |

2004- 2007: Afghanische Mitarbeiter
bergen mit Schaufeln und Schubkarre
die etwa 1600 cbm Geröll des Westlichen Buddha (56 m).
Smithsonian magazine:
Searching for Buddha in Afghanistan,
von Josh Hammer, 2010
>>> Videoaufnahme Buddhas von Bamiyan, von 1973
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2010, Östlichen Buddha: Kernbohrung oben an der Ostseite der Nische.
Insgesamt wurden außer vielen kleineren Nadelungen 50 Stck (200 lfm) größere Edelstahlanker zur Stabilisierung der äußerst labilen Nischenrückwand gesetzt.
>>> npr-report,
(J. Kakissis) 27 07 11 |
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Bayern
Restaurierung und Rekonstruktion von Skulptur
Seit 1986 bin ich im Bereich
der Denkmalpflege und Restaurierung mit Spezialisierung für
Skulptur als Bildhauer selbständig tätig. Projekte (Auswahl): Frauenkirche München
(Leinbergerskulpturen),
Buxheim, Haimpertshofen (Renaissanceretabel), Kaufbeuren (St.
Blasius), Michelfeld (Asamkirche), Altomünster (Emporenbrüstungen),
Rottenbuch (Klosterkirche) uvm |

2004: Notsicherung
von Lehmputzfragmenten im alpintechnischen Stil. Ein Gerüst war erst ab Mitte 2007 verfügbar. |

Felsfragment Nr. 48 mit Spuren bildhauerischer
Arbeit. In den Löchern steckten Holzdübel, die die aufmodellierten Falten armierten. Westl. Buddha
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Unser afghanisches Team bei der Mittagspause in einer der Tempelhöhlen am Östlichen Buddha, 2009
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Fragment der Lehmfassung vom Gr.
Buddha (ein Teil einer Gewandfalte, mit Armierung)
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1990-94: Barockes Chorgestühl
(1694) in Buxheim (Unterallgäu), Wiederaufbau u. Rekonstruktion
siehe
art-magazin 11/1994 |

2004: Bergung von Felsfragmenten aus
der Nische des Großen Buddha (56 m) |

Lagerhallen mit Felsfragmenten am Gr.
Buddha
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2008- 2009, Östlicher Buddha:
Sicherung von in situ Lehmputzfragmenten
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Armierungshölzer vom Großen
Buddha, 6./7. Jh. n. Chr.
Diese Holzdübel armierten die aufmodellierten Falten.
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Buxheim: Rekonstruktion einer Karyatide |

2004: In der Nische des Kl. Buddha: Einige Bereiche des Buddha hatten die Sprengung überstanden und mussten sofort gesichert werden, da sie herunterzufallen drohten. |

2005: Bergung von Fels-fragmenten am Östlichen (Kleinen) Buddha (38 m)
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2004
wurde in Bamiyan begonnen, Hallen zu bauen für die Lagerung
der Fragmente der Buddhas, die Bergung der Felsbrocken vorangebracht
und die Ausbildung einheimischer Mitarbeiter unternommen. 2006
konnte die Bergung der Fragmente am Kl. Buddha abgeschlossen
werden.
Anhand der organischen Materialien in den Fundstücken wie
Stroh, Pflanzenfasern und Holz konnten die Buddhas mit C14-Methode
datiert werden. (Leibniz
Labor der Uni Kiel)
Die beiden Riesenfiguren sind Ende des 6. Jh. aus der Felswand
gemeisselt worden. |

B. Praxenthaler (li) am Östlichen Buddha mit Besuch aus München von der TUM, Prof. Emmerling), Gov. Dr. Sarabi, Prof. Fecker aus Karlsruhe, Dipl. Ing. S. Seradj und M. Mirzai. (Okt. 2008)
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Renaissancealtar in Haimpertshofen: Entwurf,
Rekonstruktion und Restaurierung von Ornamenten (1999-2001) |